Powered by Medienfabrik

Sag uns deine Postleitzahl und wir zeigen dir bei den Produktoptionen, ob du dein Produkt noch heute erhalten kannst.

 

Ein gutes Foto verdient einen genauso guten Druck!

Nie wieder schlecht gedruckte Bilder.

Hier verraten wir dir, worauf es beim Bilddruck wirklich ankommt.

Beispielbild von einer Bildbearbeitung über mehrere PC Bildschirme
Mehr aus deinen Bildern rausholen – ohne Kamera, ohne Studio

Mehr aus deinen Bildern rausholen – ohne Kamera, ohne Studio

Ob Instagram-Post, Flyer oder Großplakat: Ein starkes Bild macht den Unterschied zwischen „nett" und „unübersehbar". Es ist das Erste, was hängen bleibt – noch bevor jemand deine Headline gelesen oder deinen Text überflogen hat. Gute Motive verkaufen, schwache lassen selbst die beste Idee blass aussehen.

Aber nicht jede:r hat die Möglichkeit, für jedes Motiv gleich ein Fotoshooting zu buchen – muss man auch nicht. Ob Handyfoto, Stockbild oder Archivmaterial: Mit ein paar simplen Handgriffen holst du auch aus vorhandenem Bildmaterial ein Ergebnis raus, das sich im Druck sehen lassen kann. Der Unterschied liegt selten am Motiv selbst, sondern an ein paar entscheidenden Details – Keine Sorge, wir zeigen dir worauf es ankommt.

1

Warum spricht alle Welt von 300 dpi?

300 dpi – diese fast schon magische Zahl ist jedem bekannt, der sich schon etwas mit Druck und Bildbearbeitung beschäftigt hat. Doch warum gerade 300 dpi? Und reichen vielleicht auch weniger?

Eigentlich sind die 300 dpi ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der man im Offset-Druck standardgemäß noch einen 60er-Raster gedruckt hat. Ein 60er-Raster bedeutet, dass 60 Druckpunkte pro Zentimeter aufs Papier kommen. Rechnet man das in Inch um (also x 2,54), ergibt das ca. 150 Dots per Inch (= dpi). Da man aus qualitativen Gründen aber zwei Bildpunkte pro Druckpunkt benötigt, werden die 150 dpi verdoppelt, das ergibt dann genau 300 dpi.

300dpi
2

Heute druckt man feinere Raster mit mehr Druckpunkten pro Zentimeter. Demnach würde man auch eine höhere Bildauflösung benötigen (z. B. 400 dpi bei einem 80er-Raster, 500 dpi bei einem 100er-Raster usw.). Trotzdem sind die 300 dpi weiterhin ein gültiger Standard, der in den Köpfen verankert ist und mit dem man wirklich gute Qualität aufs Papier bringt. Also mit 300 dpi bist du absolut auf der sicheren Seite!

Was du aber unbedingt beachten musst: Die dpi deines Bildes haben nur Gültigkeit, wenn das Bild im Layout-Programm mit 100 % eingebaut ist. Wenn du das Bild mit 200 % platzierst, dann halbierst du damit auch die dpi. Klar soweit?

 

Wenn dein Bild nun aber in der benötigten Größe nicht über 300 dpi verfügt, dann ist das auch kein Grund zur Panik. Wichtig ist dann zu kontrollieren, wie das Bild optisch aussieht. Ist es in der gewünschten Größe bereits pixelig? Oder kannst du es noch bedenkenlos verwenden? Im Zweifelsfall solltest du besser Rücksprache mit deiner Druckerei halten. Auf keinen Fall solltest du die dpi einfach hochrechnen. Das würde rein optisch nichts verbessern und nur dazu führen, dass das Bild von automatisierten Prüf-Programmen deiner Druckerei nicht entdeckt wird und womöglich mit schlechter Qualität in Druck geht.

3

RGB vs. CMYK - Alles entsteht aus vier Farben

Während Monitore im RGB-Farbraum arbeiten (RGB = rot/grün/blau), wird im Druck der so genannte CMYK-Farbraum benötigt. CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Schwarz). Der CMYK-Farbraum ist etwas kleiner als der RGB-Farbraum, konkret bedeutet das, dass sehr leuchtende Farben, die der Monitor ohne weiteres darstellen kann, im Druck leider so nicht wiedergegeben werden können. Die Farben wirken dann etwas gedämpfter. Und genau deswegen solltest du deine Druckprodukte immer im CMYK-Farbraum anlegen. Schickst du RGB-Daten an deine Druckerei, dann müssen diese spätestens dort umgewandelt werden und dabei kann es zu Farbverschiebungen kommen, was dann wieder zu bösen Überraschungen am Endprodukt führen kann.

himmel rgb
Himmel in RGB
i
4

Wenn du deine Daten aber für unterschiedliche Kanäle (also Web und Print) benötigst, dann bietet sich die Möglichkeit an, medienneutral zu arbeiten. Das bedeutet, dass du nur deine Farbfelder im Layout-Programm in CMYK anlegst, die eingebauten Bilder aber in RGB lässt. Diese werden dann über den PDF-Export in CMYK konvertiert, das originale Bild bleibt aber unangetastet. Da jede Druckerei andere CMYK-Profile bevorzugt, ist es ratsam, dich schon vorab zu informieren, wie du deine Druckdaten beistellen sollst. Meistens kann man Farbprofile und PDF-Settings von den Webseiten der Druckereien downloaden.

himmel cmyk
Himmel in CMYK
i
5

Mit ein paar Kniffen zum perfekten Ergebnis

Nachdem nun die wichtigsten technischen Spezifikationen geklärt sind, kommen wir zur eigentlichen Bildbearbeitung. Hier sind die wichtigsten Punkte, die entscheidend für ein tolles Ergebnis sind:

 

Kontrast ist die halbe Miete!

Viele Bilder wirken „soßig“ und flau, so als wäre ein Schleier über dem Bild. Um das zu korrigieren, sollte man sich die Kontraste ansehen. Sind die hellen Stellen (= Lichter) hell genug? Und die dunklen Stellen (= Tiefen) dunkel genug? Vielleicht muss man auch in den Mitteltönen etwas heller werden? Ein sehr gutes Werkzeug zum Korrigieren des Kontrasts ist die Tonwertkorrektur im Photoshop.

 

Schärfen!

Auch die Schärfe eines Bildes entscheidet – gemeinsam mit den Kontrasten – ob das Bild einen präzisen und „knackigen“ Eindruck macht, oder ob es flau und dumpf wirkt. Zoome im Bild auf 100 % und entscheide dann, ob du noch etwas nachschärfen möchtest. Am besten mit dem „Unscharf maskieren“-Werkzeug, womit du selbst deine Werte einstellen kannst.

scharfzeichen
Scharfzeichen im Adobe Photoshop
i
6

Neutrale Farben

Haben die Bilder einen Farbstich, so sollte man diesen unbedingt neutralisieren. Ein optisch neutraler Grauton enthält z. B. etwas mehr Cyan als Magenta und etwas mehr Magenta als Yellow. Sind Gesichter zu rotstichig, kann man sie sehr gut mit der „Selektiven Farbkorrektur“ korrigieren.

 

 

Bearbeite Bilder in RGB und wandle sie erst am Ende (oder über den PDF-Export) in CMYK um.

Im RGB-Farbraum muss man viel weniger an den Reglern drehen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Die Korrekturen wirken effektiver als im CMYK-Farbraum.

tonwertkorrektur
Tonwertkorrektur im Adobe Photoshop
i

Bild vorbereitet?

Dann lass deine Idee Realität werden, indem du heute noch bestellst!

Warum sich der Aufwand lohnt

Warum sich der Aufwand lohnt

Gute Bildbearbeitung ist keine Fleißaufgabe – sie ist eine Investition in die Wirkung deiner Marke. Denn egal, wie durchdacht dein Layout oder wie clever dein Slogan ist: Wenn das Bild dahinter nicht überzeugt, verpufft alles andere. Ein sauber vorbereitetes Motiv hebt deine Druckprodukte sofort auf ein professionelles Level – und genau das nehmen Kund:innen unbewusst wahr, oft noch bevor sie ein Wort gelesen haben.

Der Vorteil: Was du einmal richtig machst, zahlt sich mehrfach aus. Ein sauber aufbereitetes Bild funktioniert nicht nur für deinen Flyer, sondern genauso für Plakate, Broschüren, Rollups, Visitenkarten oder Verpackungen. Du baust dir mit der Zeit ein Bildarchiv auf, das jederzeit einsatzbereit ist – ohne bei jedem neuen Projekt wieder von vorne anfangen zu müssen.

Und noch etwas, das gerne unterschätzt wird: Selbst die beste Druckerei kann aus einer schlechten Datei kein hochwertiges Endprodukt zaubern. Der Druck ist immer der letzte Schritt – und er zeigt gnadenlos, was vorher passiert ist. Wer seine Bilder mit ein bisschen Sorgfalt vorbereitet, spart sich Nachdrucke, Diskussionen und Enttäuschungen.

Fragen noch offen?

Schau bei unseren anderen Blogs oder FAQs

UNSERE KATEGORIEN

Druck deine Ideen noch heute

Das könnte dich interessieren

Tipps zur Druckdatenerstellung von Hardcoverbüchern

Inspiration, Information

Tipps zur Druckdatenerstellung von Hardcoverbüchern

Egal ob Anfänger oder Profi, Druckdaten für Bücher aufzubereiten kann zur Herausforderung werden. Keine Sorge, wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

Die Magie von Künstlerbüchern

Information

Die Magie von Künstlerbüchern

Künstlerbücher sind ein tiefer Einblick ins gestalterische Wirken von Künstlern. Marlene Obermayer, Veranstalterin der Vienna Art Book Fair verrät uns, wie sie ihre Leidenschaft zu Artists' Books zum Beruf machte, und wie auch du dein Künstlerbuch präsentieren kannst.

Wie gut ist dein Druck-Know-How?

Information

Wie gut ist dein Druck-Know-How?

Unser Druck ABC fasst kurz und knackig die wichtigsten Begriffe der Druckersprache zusammen. Das finden wir „S“ wie „Superpraktisch“.

Was eine gut gemachte Zeitung auszeichnet

Inspiration, Information

Was eine gut gemachte Zeitung auszeichnet

5 Gründe, die dazu beitragen, dass eine Zeitung von Lesern wahrgenommen wird und sich erfolgreich am Markt positionieren kann.

Was macht eine gute Broschüre aus?

Inspiration, Information

Was macht eine gute Broschüre aus?

Interview mit Philipp Raunigg von Raunigg & Partner Development